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Als Bolivien zu Spanien gehörte – das Vizekönigreich Peru

Freitag, 04. Juni 2010

Im Jahre 1532 betrat der Spanier Francisco Pizzaro (nach mehreren vorherigen Erkundungsfahrten mit seinen Halbbrüdern) erstmalig südamerikanischen Boden. Diesmal hatte er 180 spanische Soldaten zu seiner Verstärkung dabei und eroberte mit Hilfe eines cleveren Hinterhalts das peruanische Inkareich. Mit der Hinrichtung des damaligen Inka-Herrschers läutete er die Kolonialzeit ein.

1543 (Pizzaro war mittlerweile in seinem Palast ermordet worden) gründeten die Spanier das Vizekönigreich Peru mit Lima als Hauptstadt. Das Vizekönigreich erstreckte sich über viele der uns heute bekannten südamerikanischen Staaten, darunter das heutige Ecuador, Kolumbien, Venezuela, Chile, Argentinien, Paraguay – und eben auch Bolivien.
Mit der Kolonialzeit ging auch der völlige Untergang der Indianer einher. Durch Krankheiten sank die Zahl der indianischen Bevölkerung von etwa 13 Millionen auf unter 100.000. Gleichzeitig kamen durch die spanische Besatzung natürlich neue Völker auf den südamerikanischen Kontinent. Portugiesen und Italiener kamen in das Vizekönigreich und waren mit ihrem dortigen Handel so erfolgreich, dass der spanische Vizekönig sie aus Missgunst und Angst um seinen eigenen Reichtum aus dem Weg schaffen ließ. Bis 1635 fielen zahlreiche nicht-spanische Europäer der Inquisition zum Opfer. Die Stadt Lima – damals als Stadt der Könige bezeichnet – wurde prunkvoll vergrößert und verschönert. Nachdem in Potosi Silber gefunden wurde zwang man indianische und auch afrikanische Sklaven, dieses abzubauen um den spanischen Reichtum zu sichern.

Nach einer ereignisreichen Kolonialzeit, die sich über mehrere Jahrhunderte erstreckte, erlangte Bolivien erst 1825 seine Unabhängigkeit. Simón Bolivar war der erste vom Volk gewählte Präsident und gleichzeitig der Namensgeber des heutigen Landes. Erfolgreich hatte er das bolivianische Heer geleitet und gegen die spanischen Herrscher gekämpft. Seitdem gab es in Bolivien viele Militärdiktaturen. Heute ist der Staat eine Präsidialrepublik, angeführt vom Präsidenten Evo Morales.

Beliebt sind bei einem Urlaub in Spanien auf die zahlreichen Ibiza Sehenswürdigkeiten. Informationen dazu gibt es im Internet.

Geschichte Spaniens

Montag, 15. Oktober 2007

Laut den in Spanien gefundenen Ausgrabungen, haben hier Menschen schon seit 50.000 v.Chr. bis 30.000 v.Chr. gelebt. Die Stämme, die das Volk in Spanien gebildet haben, waren die Iberer und die Kelten, die sich miteinander vermischten. Später wurde das Küstengebiet Spaniens zu Kolonien der Griechen, Phönizer und Karthager, die hier Siedlungen an der Küste und auf den Inseln gründeten. Während der römischen Expansion wurde auch das Gebiet Spaniens von den Römern erobert, sodass die Provinz Hispania gegründet wurde. Nach dem Fall des Römischen Reiches, strömten Goten in Spanien ein und gründeten das gotische Königreich. Nach der gotischen Zeit Spaniens folgte die maurische Zeit bis die Christen schließlich Spanien zurück gewannen. Von nun an folgte eine blühende Zeit für Spanien, wodurch sich einige Expansionsvorhaben durchführen ließen. Die Hochzeiten der Könige und Königinnen Spaniens brachten viele Veränderungen, was die Angehörigkeit der Krone anging, bis die erste Republik ausgerufen wurde. Diese dauerte aber nicht sehr lange an. Danach folgte eine schwere Zeit für Spanien, da sich der Krieg mit Amerika als sehr kostspielig erwies. Es folgte eine Krisenzeit in Spanien, die in Bürgerkriegen endete, da sich Nationalisten und Republikaner um die Vormachtstellung stritten, bis sich die Nationalisten durchsetzten. Schließlich wurde Spanien zu einer konstitutionellen Monarchie.