3. September 2010
Gran Canaria ist eine der südlichsten kanarischen Inseln und zählt seit dem 15. Jahrhundert mit zu Spanien. Besonders beliebt ist die Insel bei Urlaubern aus Deutschland, England und Skandinavien. Da das Klima auf den Kanaren mediterran ist und die Temperaturen im Dezember bei ca. 20 Grad liegen, nennt man Gran Canaria auch „die Insel des ewigen Frühlings“. Im Winterurlaub trifft man an der „Playa del Ingles“, wie der Haupttouristenort mit feinem, langen Sandstrand heißt, überwiegend in die Jahre gekommene deutsche Urlauber, die gerne für 2-3 Monate der Kälte in Deutschland entfliehen. Hier kommen jedoch auch junge Urlauber zum Zuge da große Einkaufzentren, wie das „Kasbah“, „Metro“ oder „Cita“ nicht nur Geschäfte beherbergen, sondern vor allem Diskotheken, Cafes und Restaurants. Neben Playa del Ingles, gibt es den ebenfalls im Süden der Insel liegenden Touristenort Maspalomas, mit seinem Leuchtturm „Faro“. Die beiden Urlaubsdestinationen sind durch den langen Strand mit den Dünen von Maspalomas, miteinander verbunden. Die Sandberge erinnern an eine Wüste und tragen somit zu dem Namen „Miniatur-Kontinent“ bei, wie die Urlaubsinsel Gran Canaria auch genannt wird. Die Kanareninsel bietet jedoch nicht nur Sand und Wüste für einen traumhaften Strandurlaub, sondern ebenso eine üppige Vegetation und viele Berge. Sowohl Mountainbiker, wie auch Wanderer kommen in ihrem Aktivurlaub hier voll auf ihre Kosten.
Wer es lieber etwas ruhiger mag kann sich beispielsweise im kleinen Bergdorf San Mateo das bunte Treiben auf dem Markt anschauen, oder einen Ausflug nach Puerto de Mogan machen dem Fischerdorf im Westen, oder „Vendig des Südens“ wie es auch heißt. Im Norden Gran Canarias liegt eine von Spaniens Großstädten, Las Palmas. Die 380.000-Einwohner-Metropole bietet den Urlaubern neben vielen Geschäften und einer Strandpromenade auch kulturelle Highlights. So können Touristen, bei ihrem Städtetrip nach Las Palmas, neben der Altstadt „Vegueta“ die Kathedrale „Santa Ana“, oder das Casa de Colon, das Kolumbus-Museum besichtigen.
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27. Juli 2010
Das gibt es tatsächlich: ein letztes nahezu unverbautes Stück spanischer Mittelmeerküste, 50 km lang, mit eindrucksvollen Steilküsten, einsamen Buchten und Stränden mit kristallklarem Wasser. Es gehört zum Parque Natural Cabo de Gata – Nijar und liegt in Andalusien im äußersten Südosten von Spanien. 1987 wurde dieser Landstrich mit einer Landfläche von 38.000 ha und einem Meeresreservat von 12.000 ha zum Naturpark erklärt, einige Jahre später zum Biosphärenreservat.
Sein Gebirgszug Sierra de Cabo de Gata ist vulkanischen Ursprungs und ist das größte Gebirgsmassiv auf dem europäischen Festland, im Hinterland liegt die einzige Halbwüste Europas. Bizarre Felsküsten, vulkanische Bergkuppen und wüstenhafte Landschaften prägen das Bild des Naturparks und dienten als Kulisse für Szenen aus “Lawrence von Arabien”. Der Kultfilm “Spiel mir das Lied vom Tod” von Sergio Leone wurde hier und im benachbarten Tabernas gedreht.
Einzigartige Landschaften und Lebensräume haben sich in direkter nähe zum Meer entwickelt. Wer sich auf den Weg von den beeindruckenden Stränden Monsul und Genevoses nach San Miguel macht, den erwarten Kakteenwälder, Wanderdünen, unberührte Buchten, bizarre Felsformationen, ausgewaschene Sandsteinklippen und Felsen aus Basaltgestein, die wie Orgelpfeifen aus dem Wasser ragen.
Als eines der letzten Refugien für naturverträgliches Reisen verwöhnt Cabo de Gata seine Besucher mit langen Sommern und milden Wintern. Mit 3000 Sonnenstunden und ca. 180 mm Jahresniederschlag gilt das „ Kap des Achats“ mit seinem Hinterland als regenärmste und sonnenreichste Zone Europas – ein nahezu ideales Urlaubsziel zu jeder Jahreszeit: Ein wahres Paradies ist hier im Herbst und im Frühjahr zu finden, was unter Wanderern sehr bekannt ist. Naturliebhaber, Botaniker und Vogelkundler finden hier eine artenreiche Tierwelt und eine Vielzahl endemische Pflanzen. Mountainbiker wissen die vielen verschiedenen Tourenmöglickeiten zu schätzen, Surfer den Wind, und bei Tauchern und Schnorchlern gilt die Region als Unterwasserparadies. Fotografen finden unter dem besonderen Licht der andalusischen Sonne traumhafte Motive, Maler und Bildhauer immer neue Inspiration. Und auch die Strände und das Meer für Badegäste und Sonnenliebhaber absolutes Highlight.
Der Parque Natural Cabo de Gata bietet viel – was man nicht findet, sind Designerboutiquen, In-Bars, durchgestylte Restaurants oder Hotels mit Pool- und Abendanimation. Wer deshalb kommen will, weil es das nicht gibt, der findet typische Restaurants und Bars sowie individuelle Ferienhäuser und Apartments in den wenigen kleinen Dörfern an der Küste des Naturparks.
Auch Wandertouren sind in Spanien in einigen Regionen wunderschön. Auf der Insel Teneriffa gibt es zum Beispiel zahlreiche gut ausgebaute Wanderwege. Urlauber mit Wanderinteresse können sich über Wandertouren informieren oder an Wanderungen mit Leitung teilnehmen. Informationen dazu finden Sie im Internet. Ein Angebot ist zum Beispiel: Geführte Wanderungen mit Aventura Wandern auf Teneriffa.
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